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Dekubitus-Ratgeber

Dekubitus

Welches ist das richtige Hilfsmittel?

So wie auch in der Pharmaindustrie Medikamente erforscht und entwickelt werden, passiert dies auch im Bereich der Medizinprodukte.
Sicherlich hat jedes Medizinprodukt zu seiner Zeit eine Berechtigung. Dennoch werden Rohstoffe und Fertigungsverfahren stetig weiterentwickelt, so dass gerade im Bereich der Dekubitustherapie der therapeutische Nutzen einiger Lagerungshilfsmittel, nach heutigen Erkenntnissen teilweise sogar kontraindikativ auswirkt.

Wechseldrucksystem

Anfang der 80er Jahre, war das Wechseldrucksystem das Therapiehilfsmittel im Bereich der Dekubitustherapie. Alternative Lagerungshilfsmittel existierten schlichtweg noch nicht. Die Polyurethanindustrie konnte noch keine Schaumstoffe herstellen, die derart dauerelastisch waren, um eine Langlebigkeit des Produktes abzubilden sowie den gewünschten therapeutischen Nutzen zu liefern.

Heutige Situation:

  • Herkunft des Wechseldrucksystems zu 95% Import aus Asien
  • Kontraindikationen - instabile Frakturen, Metastasen, neurologische Erkrankungen (Alzheimer), Spastiken, Wahrnehmungsstörungen
  • Ausfallrisiko (Stromausfall, Undichtigkeit)

Schaumsystem

Innerhalb der letzten 15 Jahre wurde seitens der führenden Polymerhersteller hochwertigste und stabile Polymere zur Schaumstoffherstellung entwickelt.
Dies führte dazu, dass heute der Anteil an hochwertigen Dekubitussystemen bereits 80% beträgt.

Hochwertige HR-Schaumstoffe gewährleisten folgende technische Eigenschaften:

  • Hohe Dauerelastizität und Lebenszyklus
  • Hohe Atmungsaktivität
  • Reinigungsfähig im Autoklaven (thermische Aufbereitung), ohne nennenswerten Qualitätsverlust
  • In der Regel sehr gute Druckentlastungseigenschaften* ohne möglicherweise störender Wechseldruckzyklen
  • In der Regel sehr gute mikroklimatische Eigenschaften*
  • Kontraindikationen: keine
  • Ausfallrisiko: 0%

*Quelle Rehadat.de (Veröffentlichung des Hilfsmittelverzeichnisses mit Testergebnissen im Bundesanzeiger)

Welches Lagerungssystem ist jetzt das Richtige?

Grunderkrankung Grad 1 Grad 2 Grad 3 Grad 4 Achtung!
Alzheimer Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten
Spastik Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten
Tumore/Metastasen Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten
Frakturen Oberschenkel Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten
Frakturen Wirbelsäule Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten
Frakturen Schädel Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten
Neurologische Erkrankungen
(Schlaganfall mit Lähmung
und Wahrnehmungsstörung)
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam Plus
Hyper Foam 2
Maxx 250
Hyper Foam 2
Maxx 250
Gewicht des
Patienten beachten

Zugelassenes Patientengewicht:

Hyper Foam Plus 20 - 140 kg (HMV-Nr.: 11.29.05.0028) | Hyper Foam 2 20 - 150 kg (HMV-Nr.: 11.29.05.0005) | Maxx 250 40 - 250 kg (HMV-Nr.: 11.29.05.0026)

Das Rezept wird wie folgt ausgefüllt:

Beispiel: